Unser Markiesje zieht ins neue Heim

Ein neuer Lebensabschnitt beginnt…

Was habe ich mir Gedanken gemacht, ob es der richtige Zeitpunkt ist, einen Welpen zu uns ins Haus zu holen! Schlaflose Nächte haben mir die Sorgen bereitet, dass unsere Seniorhündin Hermine (14 J.) total überfordert und gestresst ist von einem quirligen „Jungspund“! Unsere „alte Dame“ ist sehr wählerisch, was ihre Sympathiebekundungen anderen Hunden gegenüber angeht. Da sie selbst sehr klein ist, darf ihr Gegenüber nicht zu groß sein. Sie liebt Zwergpudel. Ein Markiesje ist nun mal kein Pudel, aber wir wollten keinen Zwergpudel. So habe ich mit ihr zusammen ein Markiesjetreffen besucht, bevor wir uns zu einem Zweithund entschlossen haben. Dort traf sie direkt auf eine große Anzahl verschiedener Hunde. Sie war etwas eingeschüchtert, fand die Markiesjes aber nicht unsympathisch.

Als der Tag des Einzugs unserer Leentje nahte, wuchsen bei mir die Bedenken. Ich entschied mich, unsere alte Hündin zum Abholen mitzunehmen. So fand die erste Begegnung der beiden Hunde auf neutralem Boden statt, und Hermine erlebte direkt, dass Leentje mit uns nach Hause fährt. Die beiden näherten sich schon auf der Fahrt unter der Beobachtung meiner Tochter und mir vorsichtig an, bis Leentje schließlich auf dem Rücken unserer alten Hündin einschlief. So war die erste Autofahrt sehr entspannt.

Spielen will Hermine nicht mehr so recht. Dafür müssen wir uns andere Spielpartner suchen. Aber wenn sich Leentje ruhig verhält, ist sie ein gern gesehener Gast in ihrem Hundebett. Wenn sich Leentje zu lange ruhig verhält, wird sie auch schon mal gestupst, damit sie wieder „Action“ macht. Es sind erst 5 Tage seit dem Einzug vergangen, und es kann sich noch ganz anders entwickeln, aber der Start hat super gut funktioniert.

Ich freue mich auf eine spannende Zeit mit den beiden Fellnasen!

Ein herzliches Dankeschön an die liebe Sabine für ihren Beitrag. Der Makiesje-Verein bedankt sich herzlich dafür.

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Unser Markiesje – Familienhund und Pädagogik-Begleithund